Montag, 21. Januar 2013

Tierpark Ismer - 3. Teil: Weiter auf dem Rundgang

Eben noch beobachten wir gebannt die tapsigen kleinen Tiger, da fesseln weitere vier kleine braun gemusterte Kätzchen meine Aufmerksamkeit. Auch die Chile-Pumas konnten sich im letzten Frühjahr über Nachwuchs freuen. Im Abstand von nur wenigen Tagen warfen gleich beide Katzen insgesamt 7 Junge.

Bei dieser Unterart haben die Jungtiere ein auffälliges Tarnmuster, das sich aber schnell wieder verliert. Die Kleinen wachsen wesentlich schneller als ihre Nachbarn, die Tiger, und sind daher schon wenige Wochen später kaum noch von den Eltern zu unterscheiden.

Wir hatten Glück, dass wir am richtigen Tag im Park waren.

Die Gehege selbst sind übrigens groß und abwechslungsreich gestaltet. Mancher mag die Hand eines Designers vermissen, aber das stört die Tiere wenig.

Der üppige Kindersegen spricht Bände.

Samstag, 19. Januar 2013

Serengeti-Park - weitere Attraktionen

Neben den außergewöhnlichen Begegnungen und Beobachtungsmöglichkeiten im Zoobereich, hält der Serengeti-Park natürlich auch noch weitere Attraktionen bereit. Größtenteils lassen wir sie bei unseren Besuchen ungenutzt - ab und zu jedoch auch nicht.

Direkt vom Amboseli-Reservat bietet sich ein wunderschöner Blick über eine Wasserfläche zum Sambesi-Restaurant.

Wie schon beschrieben, kann der Besucher zwischen den verschiedenen Kategorien wählen - ab und zu mit ausgefallenen Tischnachbarn.

Nicht weit weg, in Nachbarschaft zur Affenwelt, kann man an schönen Tagen auch echtes Strand-Feeling erleben. Der Beach Club steht allen Besuchern zur Verfügung und wer will kann sich auch ein Ruder- oder Tretboot ausleihen.

Schon Jahre her ist ein Abstecher zur Wasserbühne, einem Bestandteil der "Wasserwelt". Hier stürzen sich Artisten regelmäßig von einem hohen Turm in ein relativ kleines Wasserbecken. Die Bilder von damals sind aber so schlecht von der Qualität, weshalb diese Attraktion aber nicht unerwähnt bleiben soll.

Tierpark Ismer - 2. Teil: Akbar und Amudaja

Akbar
Es war einmal ein kleiner Amurtiger, der von seiner Mutter nicht angenommen wurde. Er fand in Almuth Ismer eine Ersatzmutter und erhielt den Namen "Akbar". Zwischen den Beiden entstand eine außergewöhnliche Beziehung. In Jugendjahren spazierten die Beiden durch den Park und auch im Erwachsenenalter lässt sich der Kater immer noch gerne von "Mama" den Kopf kraulen.

Was wie ein Märchen klingt, ist Realität. (Zeitungsbericht aus 2011). Über 30 Tiger kamen seit Beginn der Zucht bereits in Ströhen zur Welt. Und aus der Waise ist inzwischen ein stattlicher Kater mit über 300 kg Gewicht geworden. Aber auch seine Nachkommen sorgten schon für Schlagzeilen.

Freitag, 18. Januar 2013

FREITAGS-FÜLLER # 199

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Das Wochenende steht vor der Tür. 
1. Den 1. Platz  zu belegen ist immer schön, aber auch eine Herausforderung, ihn zu halten.
2.  Ich habe keine Ahnung, was ich hier schreiben soll - schade aber auch.
3.  Wenn ich mich verwöhnen möchte, lasse ich mir ein heißes Bad ein und lege ein spannendes Hörbuch ein.
4.  Die Welt dreht sich weiter, bleib locker.
5. Jedes Bild  erzählt eine Geschichte - man muss sie nur zu lesen wissen .
6.  Gestern bei Hans Liberg in Oldenburg haben wir viel Spaß gehabt!
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Dschungelcamp, morgen habe ich zu arbeiten geplant und Sonntag möchte ich mit meinem Anderen einfach entspannen !
Alle Infos zu den Freitagsfüllern, findet ihr hier.
Alle weiteren Freitags-Füller könnt ihr hier durchlesen und selbstverständlich könnt ihr auch noch bei älteren mitmachen.
Allen ein tolles Wochenende - mit oder ohne Arbeit!

Mittwoch, 16. Januar 2013

Tierpark Ismer, Ströhen

Edle Araber-Pferde neben knorrigen afrikanischen Elefanten beim Trinken an einem Fluss... Nein, wir sind nicht in Afrika, sondern mitten in Niedersachsen, genauer gesagt im Landkreis Diepholz.

Das Kassenhäuschen
Kern des idyllisch gelegenen Tierparks (gegründet 1959) ist der altniedersächsischer Bauernhof Wege, der seit Jahrhunderten in Familienbesitz ist. Seit über 40 Jahren ist auch Europas größtes privates Araber-Gestüt dem Tierpark angeschlossen.

Der Eingang zum Pferdestall
Der Park ist in zwei Teile aufgeteilt - dem alten Teil mit den Gestüts-Gebäuden und dem Erweiterungsteil auf der anderen Seite der Straße.

Nachwuchs bei den Tigern von 2012
Der erste Teil bietet eine Auswahl aus der Tierwelt von 5 Kontinenten - darunter Servale, Tiger und Kattas. Der andere Abschnitt ist mit heimischen Arten bestückt, aber auch mit Erhaltungszuchten von Tarpanen und schottischen Hochwaldrindern.

Schottisches Hochlandrinder-Kalb
Die Besichtigung des Gestüts ist im Preis inbegriffen. Ebenso der Besuch der wechselnden Show-Programme in der Halle. Jetzt im Winter lockt z. B. der traditionelle Weihnachtszirkus die Besucher.

Das Mitführen von Hunden an der Leine ist erlaubt.

Viele Tierarten dürfen gefüttert werden. Die Pellets können für wenig Geld an der Kasse gekauft werden.

Idylle am Fluss
Preise und Öffnungszeiten findet ihr hier.

Weitere Veranstaltungen sind natürlich Reitturniere und Zuchtschauen, aber auch z. B. im Sommer ein Mittelaltermarkt und Foto-Seminare.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Im Sommer bietet sich der der Grill am Eingang unter alten Bäumen an. Bei kälterer Witterung hat die "Schinkendeele" ländliche Spezialitäten und heiße Getränke bereit.

Ein besonderer Spaß:
Das Elefantenreiten im  Sommer
Der Park bietet viel Abwechslung zu günstigen Preisen. Regelmäßig kommen auch neue Attraktionen - wie z. B. in diesem Jahr eine Anlage mit Erdmännchen und Fuchsmangusten - hinzu. Trotz seines Bekanntheitsgrades haben wir den Park noch nie überlaufen erlebt. Dank seiner Weitläufigkeit finden sich immer wieder stille, fast verwunschene Ecken.


Hand auf's Herz: Unsere stille Hoffnung ist mal Gewinner beim "NDR-Tiergarten" zu sein, der anschließend die Geparden streicheln darf. Die beiden handaufgezogenen Kater sind regelmäßig Gäste in "Die große Show der Naturwunder" von Frank Elstner und gelten als äußerst zutraulich.

Fotoalben auf FB (1 2 3 4)

Tierpark Ismer - 1. Teil

Eine Sache vorweg: Einen echten Rundweg gibt es im ersten Teil nicht. Die historischen Gebäude geben hier die Strukturen vor. Deshalb sollte man sich als Besucher einfach treiben lassen und entdecken, was um die nächste Ecke zu entdecken ist. Netter Nebeneffekt: Auch in der Hauptsaison wirkt der Zoo nie überlaufen.

Nicht nur Buckel,
auch den Bauch
bitte kraulen
Gleich nach dem Kassenhäuschen, das sich optisch so ansprechend an seine Umgebung anpasst, grasen in einer großen Koppel (auch mal Standort eines Mittelalter-Markts) die ersten Araber. Dann kommen aber auch schon Zwerg-Zebus, Alpaccas, Nandus und Lamas. Pellets und Streicheleinheiten sind gleichermaßen willkommen. Lange Arme sind da von Vorteil, wenn sich z. B. das Zebu vor Genuss lang hinlegt.

Schwer fällt die Entscheidung: Lamas und Nandus mit Nachwuchs oder Kattas mit Nachwuchs? Was ist interessanter? Zugegeben: Meistens gewinnen bei uns die Lemuren. Wie auch z. B. im Serengeti-Park beobachtet, nutzen die Jüngsten gerne die Gunst der Stunde und schlüpfen durch die Maschen ihres Geheges. Dank der Lage im Park kann aber nichts passieren und die Ausbrecher kehren stets wohlbehalten wieder zurück.

Ein kleiner Wehmuts-Tropfen: Während in anderen Zoos die Tapire nichts gegen ein ausgiebiges Verwöhnprogramm haben - Kraulen und Streicheln - sind sie hier sehr zurückhaltend. An manchen Tagen sucht man sie vergeblich.

Eine der seltenen Tapir-Sichtungen
Weniger zurückhaltend sind die Totenkopfäffchen. Der Besucher wird ausgiebig gemustert und wer seine Finger zu nah am Gitter hat, wird schon einmal eingefangen.

Nebenan schwingen sich die Weißhand-Gibbons von Ast zu Ast, die grünen Meerkatzen lassen sich dadurch nicht stören. Bis vor kurzem lebten auch Vollbart-Meerkatzen hier. Bei unserem letzten Besuch wurde gerade hier fleißig an einer Neugestaltung gearbeitet.



Montag, 14. Januar 2013

Montagsstarter Nr. 96 vom 14.01.2013



In letzter Zeit habe ich echt eine "Schreibhemmung" gehabt. Deshalb gab es hier leider eine ganze Weile nichts Neues. Jetzt geht es aber mit neuem Schwung wieder los.



Alle bisherigen Montagsstarter findet ihr hierund könnt ihr ebenfalls gerne beantworten. Und los gehts: 


1. Überraschungen sind das Salz in der Suppe des Lebens.
2. Meinen Blog über den Tierpark Ströhen muss ich endlich erledigen.
3. Möbel kaufe ich selten und wenn auch nicht unbedingt bei Ikea.
4. Bisher gab es im neuen Zoo-Jahr viele Nachrichten zu teilen.

5. Wieso habe ich eigentlich jetzt keinen Urlaub?

6. Die besten Einfälle kommen mir meistens mitten in der Nacht.
7. Auf der Couch lümmeln und ein gutes Buch lesen mache ich seit neuestem (wieder) sehr gerne.
8. Und mit dem Ausgraben des Autos aus dem frischen Schnee starte ich in die neue Woche und möchte außerdem am Donnerstag am freien Tag entweder einen Besuch im Tiergehege im Bürgerpark oder einige wichtige Einkäufe erledigen.

Lloyd im Zoo am Meer, Bremerhaven
Ich wünsche euch eine rutschfreie Woche!