Freitag, 2. Oktober 2015

Freitagsfüller vom 02.10.2015

Dieses Jahr war ich etwas schreibfaul. Viele Zoo-Besuche sind noch nicht beschrieben und werden hoffentlich in den nächsten Wochen noch folgen.
Bis dahin versuche ich es mit anderen schönen Traditionen.
Nach langer Zeit gibt es daher heute mal wieder einen
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1.   Das Beste  im Leben sind die Lebewesen, die dir ihr Vertrauen schenken .
2.   Langeweile ist tödlich , ich weiß es.
3.   Wenn ich nach rechts schaue, sehe ich ins Grüne und freue mich an der Oktober-Sonne .
4.    Stiefel und Flip-Flops sind kein passendes Schuhwerk im Moment .
5.    Ich will ehrlich sein, manchmal sind mir Tiere lieber als Menschen .
6.    Wer ist gerade in den Herbstferien?.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Ausklang der Woche auf der Arbeit, morgen habe ich  einen Abstecher nach Thüle geplant und Sonntag möchte ich eventuell nach Hodenhagen in den Serengeti-Park !

Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt oder keine Lust habt zu verlinken.

Euch allen einen schönen Tag der deutschen Einheit und ein sonniges Wochenende - egal, ob mit oder ohne Arbeit!

Sonntag, 27. September 2015

Tiergarten Ludwigslust: Neues aus dem Bärengehege

Ende August schafften wir es endlich mal wieder nach Osterholz-Scharmbeck. Der kleine Tiergarten ist gerade bei wechselhaftem Wetter der ideale Zielpunkt. Und er hat immer wieder die eine oder andere Überraschung parat.
So wurden wir an der Kasse gleich darauf aufmerksam gemacht, dass die Affen inzwischen frei im Park herumlaufen können. Der Zaun ist immer noch an Ort und Stelle und die älteren Magots bleiben auch brav im Gehege. Die Jüngeren haben aber scheinbar zu viele Schlupflöcher gefunden und können nun auch offiziell ihren Abenteuerdurst löschen.

Sonntag, 20. September 2015

Papageienschutz-Centrum Bremen e. V.: Tag der offenen Tür, 12.09.2015

Nachdem mein Anderer im letzten Jahr die Gelegenheit hatte bei einem Tag der offenen Tür die Arbeit des "Papageienschutz-Centrum Bremen e. V." kennen zu lernen, klappte es für mich endlich auch.

Im Stadtteil Findorf, umgeben von Schrebergärten, ist durch die Unterstützung vieler Spender, aber auch der Artenschutzbehörde (Förderung läuft leider in diesem Jahr aus), aus einer alten Gärtnerei ein Art "Gnadenhof für Papageien" geworden.

Wie schon im letzten Jahr teilte sich die Führung (3 EUR/Erw.) in drei Teile auf. Den ersten Teil übernahm Herr Hans-Hermann Braune, der zunächst auf die Geschichte und Entstehung des Vereins einging. Wer die Lebensbedingungen von freilebenden Papageien mit den Haltungsbedingungen in Privathaushalten ansehe, sähe, mit welchen Qualen für die Tiere dies einher ginge. Auf jeden Fall sollten sie nie einzeln gehalten werden. Es sind Schwarmvögel, die den sozialen Kontakt untereinander brauchen. Ein sprechender Vogel (kommt nur in Einzelhaltung vor), der einen Artgenossen als Partner bekommt und in die Gruppe integriert wird, verliert diese Verhaltensweise und allerhöchstens in Stresssituationen rutscht ihnen noch ein Wort heraus, "dass dann allerdings kein Kompliment für den Vorbesitzer ist" (Zitat Hr. Braune).

Wer schon einen Papagei besitzt, findet hier Anleitungen, wie er für seinen Liebling den "Dschungel ins Haus" holen kann. Besonders muss auf eine schimmelfreie Umgebung geachtet werden, da die Luftsäcke der Vögel sehr empfindlich darauf reagieren.

Entsprechend karg ist der Quarantäne-Raum eingerichtet. Mangels Neuzugängen konnten wir uns ein bisschen umschauen. Sehr wichtig sind die im Raum hängenden Äste. Metallstangen schaden den Füßen und bieten ja auch keinen Anreiz zum Knabbern und Schnabel wetzen. Zusätzlich wurden pastellfarbene (Papageien lieben diese Töne) Bettbezüge in Streifen gerissen und zu langen Seilen verflochten. Das dient nicht nur zur Befestigung, sondern kann feucht auch die Raumluft regulieren. Dazu dient auch das große Betttuch, das vor der Außenwand hängt.

Sonntag, 9. August 2015

Tier- und Freizeitpark Thüle: 50 wilde Jahre und noch viele mehr

Wir teilen nicht nur das gleiche Alter, sondern auch die Vorliebe für die kleinen Arten: Der Tier- und Freizeitpark Thüle.

Im Jubiläumsjahr hatten wir uns um die Feierlichkeiten im Juni gedrückt. So viel Rummel ist nichts für mich. Umso mehr wartete ich auf den richtigen Moment zu sehen, was sich dort alles getan hat. Denn hier gibt es nur eine Konstante: Das sich etwas verändert.

Ein erster Blick auf den neuen Zooplan verriet, dass die Erweiterungsfläche neue Bewohner bekommen hat. 
Gleich an der Kasse gab es eine Überraschung. Frau Grothaus, die Chefin, freute sich einen Ast uns kennen zu lernen. Ein paar unserer Fotos hatte es nämlich nicht nur auf ihre Facebook-Seite sondern auch in den Zooführer, der zum 50jährigen aufgelegt wurde, geschafft. Bisher war das alles nur über das Internet gelaufen. Jetzt bekamen wir doch einige Infos aus erster Hand. Vielen Dank für dieses spontane, offene Gespräch!
Schöne Nachricht: Hanni, Nanni und Anni, Rotbauchtamarin-Drillinge, die von ihren überforderten Eltern verlassen wurden, sind so gut wie über den Berg. Ihr Tierpfleger konnte inzwischen auch bewegte Bilder von ihnen veröffentlichen. Und wir freuen uns schon, wenn sie in ein Gehege neben ihren Eltern einziehen können


Donnerstag, 11. Juni 2015

Mach's gut: Lale ist ausgezogen

Am Sonntag schmissen Bremerhaven und der Zoo am Meer noch eine große Farewell-Party für Lale. Heute Morgen war es dann soweit: Mutter und Kind wurden betäubt, um ohne Risiko getrennt zu werden. Anschließend wurde Lale in den Transportkäfig gelegt und wieder geweckt.

Aus dem tapsigen Fellknäuel ist eine junge Dame mit stolzen 190 kg Lebendgewicht geworden, die nun die große weite Welt erkunden soll. Der Knochenbruch ist augenscheinlich bestens verheilt und Valeska ist zunehmend genervt gewesen von ihrer kleinen Diva. Bevor es also zu Kämpfen zwischen den beiden kommt, war ein Auszug unvermeidlich. Auch flauschige Kinder werden irgendwann groß.

Die erste Mitbewohnerin in der neuen Eisbärinnen-WG im Dierenpark Emmen ist schon gefunden. Noortje aus Miertlo wird heute auch im Dierenpark einziehen. Wenn im Herbst der neue Wildland-Zoo in Emmen fertig ist, wird aus dem Duo mit Nela aus München und einer weiteren Bärin aus Dänemark ein Quartett, das die Pubertät miteinander verbringt. Erst in ein paar Jahren entscheidet sich dann, wo sie letztendlich leben wird.

Wir waren sogar schon einmal vorab dort und haben das Übergangsquartier im "alten" Zoo gesehen. Damals wohnte noch ein einzelner Brillenbär dort, der aber wohl schon ausgezogen ist. Übereinstimmende Meinung aller Facebook-Freunde: Die Anlage sieht garantiert nicht mehr lange so aus. Lale wird da schnell ihre Vorstellung von Ordnung umsetzen, wenn sie sich erstmal an die andere Umgebung gewöhnt hat. Sie braucht ja Platz zum Ballspielen.


Der genaue Tag des Umzugs wurde nicht verraten, um alles in Ruhe und ohne Hektik ablaufen zu lassen.

Die Fans sollten jedoch am Sonntag Gelegenheit bekommen, Tschüss zu sagen.

Und dafür wurde ordentlich aufgefahren:

Infostände, Souvenirs zum Kaufen und Selbermachen, Kinderschminken und leckere Muffins. Sogar ein Album lag aus, in dem man seinen ganz persönlichen Gruß hinterlassen konnte. Eine richtig schöne runde Party!

Vielen Dank an dieser Stelle an die Organisatoren! Ihr habt einen tollen Job gemacht!

Montag, 25. Mai 2015

Offener Wolfsabend im Wisentgehege Springe, 14.02.15

Eigentlich hört sich "Wisentgehege" relativ unspannend an, oder? Ein Gehege mit großen Wildrindern halt. Die gibt es auch in anderen Wildparks. Und Springe ist von Bremen aus auch nicht gerade ein Katzensprung. Daher stand ein Besuch dort bisher nicht an oberster Stelle unserer Agenda.

Im Zuge eines offenen Wolfsabends im Februar gab es jedoch eine Verlosung für Besucher, die gerne mal mit ins Wolfsgehege wollten - was ganz oben auf meiner Agenda steht. Also auf nach Springe - und eines Besseren belehrt worden. Das Wisentgehege hat uns mit jedem Schritt mehr begeistert. Am Ende war uns klar: Zeit zu kurz und mindestens noch einmal auf die Besuchsliste gesetzt.

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Der Park liegt im Süden der Region Hannover und im Nordosten des Staatsforsts Saupark Springe. Er entstand 1928 als Reaktion auf das Aussterben der Wisente in freier Wildbahn 1922. (Wikipedia) Inzwischen sind rund 140 von 300 Nachzuchten von hier wieder in die Freiheit entlassen worden. Ein toller Erfolg für die Niedersächsischen Landesforsten!

Nach dem zweiten Weltkrieg zogen weitere Tierarten ein. Heute teilen sich ca. 500 Tiere in 109 Arten die rund 90 Hektar, darunter Sorraia-Wildpferde und Mesopotamisches Damwild.

Mit 11 EUR für Erwachsene und 7 EUR für Kinder ist der Eintritt im mittleren Bereich. Durch das reichhaltige Programm auch außerhalb von Wolfsabenden und ähnlichem ergibt sich ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Für das leibliche Wohl der Gäste stehen verschiedene Snack-Stände bereit, sowie ein Restaurant.

Samstag, 2. Mai 2015

Quo vadis Jaderpark? (08.02./01.03.2015)

Lange hat es gedauert bis wir mal wieder den Jaderpark angesteuert haben. Da wir kein Interesse an den Fahrgeschäften haben und die Ruhe lieben, ist das Winterhalbjahr ideal für uns. Außerdem gibt es interessante Führungen durch die Tierpfleger. Diesmal waren es erst "Tierausbruch - was nun?" und zwei Wochen später Gabi Grond mit "Tiere wollen beschäftigt werden", die uns anlockten.

Das erste Thema kurz gefasst: Tiere bevorzugen ihre vertraute Umgebung. Selbst eine Lücke im Zaun sorgt nicht automatisch für Fluchtversuche. Das wird meistens durch Stress in der Gruppe oder besondere Umstände verursacht. Ich denke, mit ein bisschen Einfühlungsvermögen kann man das sehr gut nachvollziehen. Auch wir Menschen sind in fremder Umgebung erstmal orientierungslos und suchen Halt an etwas Vertrautem.