Dienstag, 16. Dezember 2014

Zoo am Meer: Happy Birthday, Lale!


Auch wenn sie ausgerechnet heute im Stall bleiben muss, so wollen wir "unserem" Eisbärenkind Lale umso herzlicher zum 1. Geburtstag gratulieren. Ist es wirklich erst knapp ein Jahr her, dass der Zoo ihre Geburt bekanntgab, verbunden mit der Bitte auf die Silvesterknallerei in seinem Umfeld zu verzichten? (Video: YouTube-Kanal Zoo am Meer)
Hallo, da bin ich (April 2014)
Nur acht Monate später
Über 40 Jahre hatte es gedauert, bis endlich wieder dieses markante Quietschen die Beteiligten beglückte. Und für meinen Anderen und mich war es der Auftakt für ein intensives Zoojahr. Gerne kamen wir immer wieder zu der Eisbärenfamilie und schauten nach dem Rechten.

Und was ist Lale inzwischen gewachsen! Anfangs so groß wie ein Meerschweinchen reicht sie inzwischen schon fast an ihre Mutter heran und man muss schon teilweise genau hinschauen, wenn nur eine von den Beiden zu sehen ist. Ok, Valeska ist definitiv mehr um ihr Aussehen besorgt.
Lale schlägt mehr nach Papa und stürzt sich immer noch in jede Sandpfütze.

Sonntag, 16. November 2014

Der Klugschiss zwischendurch: Tapire


Auf die Frage auf Facebook hin, nehme ich das Thema doch gerne  für einen "Klugschiss zwischendurch":

Hast du Infos über Tapire? Und hast du Besuchstipps?


Das kann ich klar mit "Ja" beantworten. Tapire gehören sogar mit zu meinen Lieblingstieren. Eine meiner Kolleginnen meint dazu immer "Du und deine komischen Nasentiere". Sie sind halt nicht Mainstream, aber echte Originale.

1. Besuchstipps:

2014 ist ein gutes Jahr für die Tapire in Deutschland gewesen.
Natica mit Mutter Peggy

Im Jaderpark machte die Geburt von Natica für meinen Anderen und mich den Auftakt. Ihre Eltern Peggy und Ferdinand sind für uns einfach schon gute Freunde geworden, die wir immer wieder gerne besuchen. Das sind noch Fernsehstars (Puma, Seehund & Co.), die keinerlei Star-Allüren haben.

Für eine Runde Kraulen bis zum Umfallen stehen sie gerne am Zaun und unterbrechen auch ab und zu eine Mahlzeit dafür. Als Besucher muss man allerdings aufpassen, wenn Ferdinand sein Revier markiert. Tapir-Urin ist ein sehr spezielles Parfüm.

Für mich also eine der ersten Adressen für die Begegnung mit Tapiren.

Samstag, 15. November 2014

Tierpark Nordhorn

Nach unseren Exkursionen in den Osten der Republik, verschlug es uns Mitte Oktober an die niederländische Grenze. Der Tierpark Nordhorn stand schon länger auf der Agenda.

Bei "Menschen, Tiere und Doktoren" auf Vox tauchten öfters Berichte von hier auf, die vor Jahren meine Neugier weckten. Die Facebook-Seite ist sehr gut gepflegt und interessant. Jetzt kamen noch kleine nordpersische Leoparden dazu. Also worauf noch warten?

Bentheimer Schweine im
Bremer Bürgerpark
Nordhorn ist in der Grafschaft Bentheim. Von hier stammen einige Haustierrassen, die vom Aussterben bedroht sind. Dazu gehören auch die "Bentheimer Schweine" oder "Swartbunten", die die Besucher des Tiergeheges im Bremer Bürgerpark so begeistern. Folglich liegt einer der Schwerpunkte auf der Erhaltungszucht für diese Rassen.

Weitere Highlights sind Waldbisons (das Wappentier), Weißrüsselnasenbären und viele begehbare Gehege, die einen sehr unmittelbaren Eindruck vermitteln. Insgesamt leben hier über 1700 Tiere in ca. 100 Arten auf 10 Hektar Fläche.

Dank der Nähe zum Nachbarland, sind sowohl die Beschilderung als auch der Zooplan strikt zweisprachig gehalten.

Die Anfahrt  (Navi: Heseper Weg 110, 48531 Nordhorn) selbst ist schon sehr idyllisch und stimmt auf den "Familienzoo im Grünen" gebührend ein.

Der Parkplatz ist großzügig dimensioniert und kostenfrei.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Zoo Rostock mit Darwineum

"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah." Selten passt dieser Spruch so genau, wie beim Zoo Rostock. Anlässlich des verlängerten Wochenendes zum "Tag der deutschen Einheit" nutzten mein Anderer und ich die Gelegenheit unsere Fühler weiter gen Osten an der Küste auszustrecken. Und sieh an, es sind über die Ostseeautobahn von Bremen (mal von der Baustelle in Hamburg abgesehen) nur 3 Stunden Fahrzeit.

Viel hatte ich schon vom Zoo Rostock und seinem Darwineum auf Facebook mitbekommen. Und nach dem tollen Eindruck, den der Zoologische Garten Schwerin bei uns gemacht hatte, planten wir auch eine Übernachtung ein, um uns am nächsten Tag die Stadt anzuschauen.

Die Anfahrt ist mit dem Auto gut ausgeschildert (Adresse für das Navi: Barnstorfer Ring 1) und die Straßenbahn hält direkt an einem eigenen Eingang.

Vom Parkplatz entlang der Straße führt ein kurzer Waldweg direkt zur Kasse. Familienfreundlich: Kinder unter 7 Jahren zahlen nichts. Für Erwachsene liegt der Eintritt mit derzeit 16 EUR im mittleren Segment und schließt auch das Darwineum mit ein. Das Preis-/Leistungsverhältnis überzeugt daher.

Hunde sind gegen Eintritt (6 EUR) erlaubt, dürfen aber verständlicherweise nicht in die Tierhäuser und das Darwineum.

Der Zoo ist ganzjährig geöffnet. Die Häuser schließen eine Stunde nach Kassenschluss, die Besucher können aber weiter im Park bummeln bis zum Sonnenuntergang.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Papageienschutz-Centrum Bremen e. V.

Wieder ein Termin, den mein Anderer für euch wahrgenommen hat:

Gestern veranstaltete das Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. seinen letzten Besuchertag für dieses Jahr. Für mich war es, dank des guten Wetters, die ideale Chance, dem Verein einen Besuch abzustatten.

Dessen Anliegen ist es, dass die Anzahl der als Haus- und Zootiere gehaltenen Papageien nicht weiter ansteigen und dass Papageien, die bereits als Haus- oder Zootiere gehalten werden, möglichst naturnah leben sollen.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Zootour 15.-17. Mai 2014: 2. Station Zoo Duisburg (1)

Kennt ihr das? Ihr fahrt an einen Ort, der euch so vertraut erschien, und hinterher ist alles irgendwie anders? So ging es mir mit dem Zoo Duisburg.

Aus der Zeit der "Ruhrpottschnauzen" im ZDF, kannte ich so einige Ecken dieses Zoos - dachte ich jedenfalls. Und ein 80. Geburtstag ist immerhin ein guter Grund sich das Ganze mal live anzusehen.

Der Zoo liegt "idyllisch" zwischen mehreren Hauptstraßen, Autobahnen und einer Bahnstrecke. Teilweise gehen diese auch mitten durch den Park, was nicht gerade zur Senkung des Geräuschpegels beiträgt. Man gewöhnt sich allerdings auch schnell daran. Es gibt nur einen Übergang von einem Zooteil in den anderen. Deshalb ist die Nutzung des Zooplans unabdingbar, um die Orientierung zu erleichtern.



Schon vor dem Eingang erfreuten wir uns am Anblick der Giraffen, die uns ebenso neugierig beäugten, wie wir sie. In Duisburg werden Netzgiraffen gehalten, die bekannteste Unterart.

Erst im April war Lindani (2) aus dem Kölner Zoo eingetroffen. Bei unserem Besuch war sie schon gemeinsam mit dem Zuchtbullen Kiringo (14), dem Weibchen Malindi (14) und dem Nachwuchsbullen Bikila (1) auf der Freianlage.

Wir hatten an diesem Tag noch öfters Gelegenheit mit Kiringo zu flirten. Der Bulle ist den Besuchern gegenüber sehr aufgeschlossen. Daher ist es schön, dass man ihm sehr einfach auf Augenhöhe begegnen kann.

Samstag, 27. September 2014

Zoo Safaripark Stukenbrock: Viele kleine weiße Löwen

Wie das Leben so spielt, hat es in diesem Jahr mal wieder mit dem Facebook-Gewinnspiel des Zoo Safaripark geklappt. Eine Freikarte für mich und eine weitere, die eine Freundin aus Zeitgründen uns geschenkt hat, wollten genutzt werden. Deshalb machten wir uns an meinem freien Dienstag in Richtung Bielefeld auf den Weg. Ich war gespannt, was sich seit dem letzten Besuch getan hat.

Nebensaison und unter der Woche - es war nicht besonders überraschend, dass wir ohne Wartezeit durch die Kasse kamen. Noch kurz die Kameras bereitmachen und los ging es durch das Sicherheitstor. "Heia Safari" zu den Transvaal-Löwen.


In den Vorgehegen der Ställe tigerten gleich mehrere prachtvolle weiße Löwenkater an den Gittern. Die freilaufenden brauchten wir nicht lange zu suchen. Das Rudel lag entspannt auf der Wiese und ließ sich die Herbstsonne auf den Bauch scheinen. Witzig: Die beiden Kater - einer hellbeige, fast weiß, der andere braun - kuschelten friedlich miteinander.

Eine der Katzen erhob sich, ging an einen Baum und ließ es laufen - während ihre Schwester daneben lag und wohl den einen oder anderen Spritzer abbekommen hat. Mein Anderer amüsierte sich königlich, weil sich wenig später die nächste Löwin direkt an dieser Stelle niederlegen musste.

Überhaupt gebärdeten sich die "Majestäten" sehr fotogen, weshalb ich für sie ein eigenes Album auf Facebook/Flickr angelegt habe.

Weniger fotogen ist leider immer noch der Straßenbelag. Der schlägt sogar noch die Bremer Straßen! Jeder Besucher sollte vor der Durchfahrt seine Stoßdämpfer auf Herz und Nieren geprüft haben.