Sonntag, 20. Juli 2014

Tierpark CUX-Art, Beverstedt

"Ein Tierpark im Aufbau", diese Formulierung fiel mir beim Posten nur an bestimmten Tagen für wenige Stunden geöffnet ist. Bei einem Besuch im Zoo am Meer hatten wir auf dem Rückweg schon einmal die Anfahrt erkundet.
von Zoo-News ins Auge. Was sollte ich mir darunter vorstellen? Leere, halbfertige Gehege und nur ein paar schon bezogen? Neugierig war ich ja schon immer und abenteuerlustig obendrein. Nur mit den Terminen passte das nicht immer so richtig, weil der Park

Der Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt von bedrohten Haustierrassen. Dazu kommen einige Wildtierarten, wie Marderhund und Silberfüchse.

Pfingsten passte es dann endlich. Wir waren sogar etwas zu früh
dran, aber die nette Dame, die gerade die provisorische Kasse aufbaute, ließ uns rein. Der Eintritt von 3 EUR/Erwachsener und 1 EUR für einen ordentlichen Sack Obst und Gemüse zum Verfüttern überraschte positiv.

Montag, 14. Juli 2014

Tierpark Neumünster: He's back - Kaps neues Heim

Kap, 2014
Er ist wieder zu Hause. 
Monatelang war das Gehege verwaist und es wurde fleißig gewerkelt. Seit Mai ist er jetzt wieder da: Kap hat sein neues/altes Revier unter die Pfoten genommen - und wird sich erstmal gewaltig umgeschaut haben. Hier erinnert nur noch wenig an früher.
Maika, 2009

Nach dem Tod der alten Eisbärin Maika (gestorben 2011) und dem Wechsel an der Führungsspitze des Zoos konnten die Pläne für die Neugestaltung der Anlage im Tierpark Neumünster ab 2013 endlich umgesetzt werden. Das Geld stand nach dem Rechtsstreit um das "Erbe" von Knut mit dem Berliner Zoo bereit.

Kap, 2009
Völlig veraltet, hätte das EEP einer Wiederaufnahme der Zucht auf dieser Anlage nie zugestimmt. Kap a.k.a. Kaplya ("Tropfen") ist mit seinen 14 Jahren schließlich im besten Eisbärenalter. Wenn auch mit einem Manko behaftet: In seiner Kindheit in Moskau ist sehr viel schief gelaufen. Kap hat eine ausgeprägte Stereotypie, auch Hospitalismus genannt, zurückbehalten. Schon bei unserem ersten Besuch 2009 hing am Gehege ein entsprechender Hinweis.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Zootour 15.-17. Mai 2014: 1. Station Zoo Krefeld (4)

Wie versprochen, komme ich in diesem letzten Teil auf die neueste Attraktion des Krefelder Zoos zu sprechen: Der neuen Pinguin-Anlage, gleich neben dem Regenwaldhaus.

Wir konnten bei unserem Besuch die Vögel bereits im Gehege erleben. Der Eingang war jedoch in der Eingewöhnungsphase verschlossen. Seit Pfingsten ist die Anlage offiziell eröffnet und zugänglich.

Erneut beweist sich hier die unglaubliche Spendenbereitschaft der Zoofreunde Krefeld e. V., die über eine halbe Million Euro für den Bau aufbrachten. Wie wir bei unserem Besuch erfuhren, musste sogar der Betriebshof teilweise umziehen, um genügend Platz zu schaffen.

Ein Aufwand, der sich gelohnt hat: Schon von weitem leuchtete uns die rotbraune Steinfront entgegen, über die sich ein Netz spannt. Letzteres ist den Mitbewohnern der Humboldt-Pinguinen geschuldet: Inka-Seeschwalben, Rotschulter- und Zimtenten.

Sonntag, 22. Juni 2014

Zootour 15.-17. Mai 2014: 1. Station Zoo Krefeld (3)

Der Ausflug nach Krefeld war so voll von Eindrücken, dass ich in Zukunft hoffentlich noch öfters dorthin komme und ausführlich auf die eine oder andere Station eingehen kann. Damit aber auch die weiteren Stationen der Tour nicht "untergehen", konzentriere ich mich jetzt auf verschiedene Häuser, spezielle Tierarten und Neuerungen.

1. Vogelhaus: In der Nähe der neu entstehenden Afrika-Savanne zwitschern hier die Bewohner aus 5 Kontinenten. Das Innere ist ein Dschungel (leider funktionierte hier das Gebläse gegen das Beschlagen der Linsen nicht), der genügend Platz für einige freilaufende Vertreter bietet, mittels feinem Draht aber auch unauffällige Abtrennungen sorgt.


Mittwoch, 18. Juni 2014

Wildpark Eekholt

Nicht Winnetou und Old Shatterhand führten uns am Vatertag in den hohen Norden, sondern Wikinger, Friesen und Mittelalterliche Musik. Mitten im der Naturerlebnisstätte und dem Wildpark Eekholt bildete diese Kombination für uns eine unwiderstehliche Gelegenheit auf Entdeckungstour zu gehen.

Eine kleine Warnung vorweg: Der Park liegt sehr ländlich zwischen Bad Segeberg und Neumünster. Die Anfahrt sollte gut geplant werden. Trotzdem gibt es auch Anreisemöglichkeiten über den ÖPNV, AST (Anruf-Sammel-Taxi) genannt.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Zoobesuche im Mai

Der Wonnemonat und das (meistens) schöne Wetter lockte uns häufiger als sonst zu Touren in die Tierwelt. Hier mal eine Übersicht, bei der auch die Besuche erwähnt werden sollen, denen ich aus Zeitmangel bisher noch keine Aufmerksamkeit widmen konnte.

Schon am "Tag der Arbeit" ging es noch bei norddeutschem Schietwetter nach Ströhen

10. Mai in Bückeburg beim Barockfest besuchten wir auch die fürstliche Hofreitschule, die mit einer sehr abwechslungsreichen Vorstellung unterhielt. Sehr empfehlenswert der Gang durch den Stall, in dem man die unterschiedlichen Rassen wie Lusitano, Knabstrupper oder Hispano Genete vergleichen kann. (Album auf Flickr)

Ok, kein Zoo, aber auch eine erhaltenswerte Art der Tierhaltung. Interessant ist, dass die Ausbildung in der "Hohen Schule" dazu beiträgt, dass die Pferde wesentlich älter werden als ihre Artgenossen in anderen Sportarten. Während die Lebenerwartung normal bei ca. 15 Jahren liegt, sind diese vierbeinigen Künstler noch bis weit über ihren 20. Geburtstag hinaus aktiv.


Mittwoch, 11. Juni 2014

Zootour 15.-17. Mai 2014: 1. Station Zoo Krefeld (2)

Und weiter geht es mit Krefeld: Die Fütterung im Gorilla-Garten wollten wir nicht verpassen. Über Freunde hatte ich einige Bilder vom "Seiltänzer" Kidogo gesehen. Der junge Silberrücken hat sich mit seinem Kunststück schon internationalen Ruhm erworben. Leider war das an diesem Tag nicht zu erwarten, weil es schlicht zu kalt war. Es überraschte uns daher nicht, dass die Affen in ihrem Haus waren.

Der Gorilla-Garten wurde erst 2010 errichtet.Am 21.09.2010 erfolgte der Spatenstich für das neue Haus, In einer kleinen Hütte in der Nähe kann man sich über diese Baumaßnahme informieren.

Für mich als Laien sieht die Planung und die Gestaltung sehr gelungen aus. Dank großer Fenster von 2 Seiten lassen sich die Affen in ihrem Haus sehr gut beobachten. Gleichzeitig haben sie genug Möglichkeiten sich hinter Trennwänden und Inventar zu verstecken.